Altersvorsorge
Die gesetzliche
Rentenversicherung ist am Ende! So bitter dieser Satz auch klingt, so
wahr ist er doch auch. Zwar ist es so, dass immer wieder versucht wird,
die gesetzliche Rentenversicherung durch Quersubventionierungen aus
Steuergeldern zu stützen und ihr immer wieder auf die Beine zu
helfen, de facto führt der demographische Übergang in
Deutschland uns aber immer näher an den totalen Kollaps der
Rentenversicherung heran. Schon im Jahre 2025 wird, Hochrechnungen
zufolge, der Status erreicht sein, bei dem jeder Arbeitnehmer seinen
eigenen Rentner zu versorgen hat, es also ebenso viele Rentner wie
Renteneinzahler gibt.
Schon alleine dieser Sachverhalt sollte einen aufhorchen lassen und es
sollte nunmehr wirklich jedem klar sein, dass der Aufbau eines privaten
Vermögens nicht mehr länger als Luxus zu
zählen ist, sondern dass eben dieses finanzielles Polster
schlicht immer notwendiger wird.
Wie man dabei spart, ist grundsätzlich jedem selber
überlassen und sollte stets von der individuellen Situation
abhängig gemacht werden - klar sollte nur sein, dass etwas
gemacht werden muss.
Für kinderreiche Familien mit nur durchschnittlichem Einkommen
kann sich die Riester-Rente durchaus als beste und effektivste Art der
Altersvorsorge darstellen, da diese durch die direkten, staatlichen
Zulagen massive Förderungen erwarten dürfen.
Wer hingegen Selbstständig ist, fällt ohnehin nicht
in den förderfähigen Personenkreis der Riesterrente
(es sein denn, er ist mit einer förderfähigen Person
verheiratet) und kann noch nicht einmal die Beiträge
steuerlich geltend machen. Für solch eine Person kann eine
Basisrente, auch als Rüruprente bezeichnet, unter
Umständen die sinnvollste Lösung sein, da hier die
gezahlten Beiträge in sehr hohen Grenzen als Sonderausgaben
abzugsfähig sind.
Eine ganz normale private Renten- oder Lebensversicherung, die dritte
Variante, kann eigentlich jedem Menschen Vorteile bringen. Zwar
müssen die Auszahlungen aus solchen Verträgen seit
dem 31.12.2004 versteuert werden, da aber nur der Ertragsanteil, und
dieser auch nur hälftig, versteuert werden muss, ist das nur
halb so schlimm.
Tarifrechner Rentenversicherung
