Die Erbschaftssteuer
Die aktuell heranwachsende
Generation wird umgangssprachlich auch als die "Generation der Erben"
bezeichnet. Und das zu Recht, ist doch niemals zuvor in der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland eine derart große Menge
Vermögen (Barvermögen und Immobilien) im Besitz der
Bevölkerung gewesen.
Da die Eltern logischerweise irgendwann sterben, erben die Kinder
dieses Geld. Da die Eltern logischerweise irgendwann sterben, erben die
Kinder dieses Geld. Da es nun aber ungerecht wäre, jedem
Menschen sein Einkommen zu besteuern, jedoch einen Erben ohne eine
Steuer davonkommen zu lassen, wurde auch hierfür eine Steuer
eingeführt: Die Erbschaftssteuer.
Da die Gesetze der Erbschaftssteuer sich alle paar Monate ganz
grundlegend ändern und die Politiker auch noch nicht so genau
wissen, wie sie auf die aktuell immer höheren Erbschaftszahlen
reagieren sollen, macht es wenig Sinn, sich an diese Stelle mit den
einzelnen Punkten des Gesetzes auseinanderzusetzen. Wichtig ist
vielmehr, dass man grundsätzlich weiß, dass es diese
Steuer gibt und man vielleicht den einen oder anderen Trick
kennenlernt, wie man die Erbschaftssteuer einigermaßen
Elegant umschifft.
Wenn es z.B. darum geht, Bargeld zu vererben, dann macht es
überhaupt keinen Sinn, wenn die Eltern solange „auf
dem Geld sitzen“, bis sie von dieser Erde scheiden und ihr
Vermögen erst dann auf die Kinder übergeht - dann
schlägt die Erbschaftssteuer nämlich mit voller
Härte zu. Wesentlich sinnvoller ist es an der Stelle, schon
viele Jahre bevor der Erbfall voraussichtlich eintritt, Gelder auf die
Kinder zu überschreiben. Zum Teil geht das steuerfrei, zum
Teil muss man Schenkungssteuer bezahlen. Richtig aufgezogen ist dieser
Weg aber wesentlich lukrativer als das "normale" Erben. Für
genaue Informationen sollte man aber auf jeden Fall einen Steuerberater
zu Rate ziehen.
Überhaupt sind Steuerberater die beste Anlaufstelle zu diese
Thema, das schon alleine deswegen so komplex ist, weil es sich
ständig verändert.