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Leitfaden für die Suche nach der richtigen Geldanlage

Auch wenn sich in den letzten Jahren die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise fest in die Köpfe der Menschen eingebrannt haben, befinden sich doch enorm viele Menschen nach wie vor auf der Suche nach lukrativen Möglichkeiten der Geldanlage - ja sogar mehr als je zuvor. Und das zu Recht, wird es doch in der heutigen Zeit immer wichtiger, sich nicht alleine auf sein Einkommen und auf die Absicherung des Staates zu verlassen, sondern sich auch eigene, finanzielle Rücklagen aufzubauen. Diese kann man dann zum einen für evtl. notwendige Anschaffungen verwenden, sie dienen aber auch zur Risikominderung bei Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder anderen Schicksalsschlägen.

Wer sich nun also auf der Suche nach einer guten Geldanlage befindet, der hat in Deutschland die Qual der Wahl - außer in England gibt es kaum ein anderes Land, in dem es eine derart große Menge unterschiedlicher Finanzprodukte gibt. Von risikolos bis enorm spekulativ findet sich hierbei wirklich alles und jeder Anlegertyp wird auch mit dem passenden Finanzprodukt bedient.

Komplizierte Begriffe finden Sie im Geldanlage-Lexikon erklärt. Zwar ist es unmöglich, an dieser Stelle alle nur denkbaren Geldanlageprodukte vorzustellen, zumindest soll hier aber die Gelegenheit genutzt werden, einmal auf die Wichtigsten und Häufigsten unter den Geldanlagen einzugehen. Anfangen wollen wir dabei mit den absolut risikolosen Anlagen und arbeiten uns vor zu den risikoreicheren und zu guter letzt den enorm spekulativen Geldanlageprodukten.

Geldanlageprodukte




Sparbücher, Tagesgeldkonten & Co.

Ob man es glaubt oder nicht: Diejenige Geldanlage, die nach wie vor am meisten verwendet wird, ist zugleich eine der am wenigsten Lukrativen: Das klassische Sparbuch.
Der Zins eines klassischen Sparbuchs liegt in der Regel zwischen 1-1,5%, die Inflation, also der Geldwertverlust der Währung liegt aber derzeit bei ca. 3,5%. Wenn man also die Inflation von dem Zins abzieht, ergibt sich ein negativer Zins von 2%. Anstatt Geld zu bekommen vernichten die meisten Sparbuchsparer also massiv Geld - und meist wissen sie das noch nicht einmal.

Seit einigen Jahren gibt es aber nun eine echte Alternative, ein Geldanlageprodukt, das sich erst am Markt durchsetzen musste, nun aber immer mehr Menschen überzeugen kann: Das Tagesgeldkonto.
Bei einem Tagesgeldkonto wird das Geld nicht von der Bank selber verwaltet und, wie bei einem Sparbuch, an andere Kunden verliehen, sondern es wird dem so genannten Interbankenmarkt zur Verfügung gestellt. Bei diesem Interbankenmarkt handelt es sich um einen Teil des Geldmarktes auf dem sich Banken untereinander Geld leihen. Wenn eine Bank nämlich in einen kurzfristigen Liquiditätsengpass gerät, hat sie genau zwei Möglichkeiten an Geld zu kommen: Sie kann zum einen einen kurzfristigen Übernachtkredit bei der EZB, der Europäischen Zentralbank, aufnehmen oder aber sie holt sich das Geld auf dem genannten Interbankenmarkt. Da die Zinsen auf diesem Markt immer etwas geringer als der Leitzins der EZB ausfallen, ist diese Möglichkeit überaus beliebt.
Die Banken sammeln also das Geld der Sparer ein und stellen es anderen Banken zur Verfügung. Da das Geld aber stets über Bankensicherungsfonds abgesichert ist, besteht keinerlei Verlustrisiko für den Sparer. Der Zins jedoch beträgt oft ein Vielfaches von dem, der bei einem Sparbuch gewährt wird.

Wer sich auf der Suche nach einem lukrativen Tagesgeldkonto befindet, der sollte auf jeden Fall einen Tagesgeldvergleich benutzen. In diesem Vergleich werden die Angebote diverser Anbieter einander gegenübergestellt und dem Sparer, nach Lukrativität sortiert, übersichtlich aufgelistet. Auf diese Weise erspart man sich viel Lauferei und hat schnell und einfach das bestmögliche Angebot.

Ein Tagesgeldkonto kann in der Regel sehr einfach über das Internet verwaltet werden. Der Sparer kann dabei jederzeit den Stand seines Kontos einsehen und sich ggf. Geld zurück auf sein Girokonto überweisen. Ob das Geld gerade „verliehen“ ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle da die Banken die Auszahlungen immer aus einem gemeinsamen Liquiditätsfonds vornehmen. Jeder Sparer kann also jederzeit über sein eingezahltes Geld verfügen. Zwar ist es bei den meisten Tagesgeldkonten problemlos möglich, Geld von diversen Quellen überwiesen zu bekommen, Auszahlungen können aber in der Regel nur auf das so genannte „Referenzkonto“, meist das eigene Girokonto, erfolgen.

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Festgeld

Derjenige, dem der Zins aufs Tagesgeld zu gering ist, der aber dennoch keinerlei Risiko bei seiner Geldanlage eingehen möchte, der investiert sein Kapital in ein so genanntes Festgeldkonto. Bei einem solchen Konto wird das Geld für einen bestimmten Zeitraum fest an die jeweilige Bank verliehen. Die Bank erhält auf diesem Wege mittelfristige, fest planbare Geldbeträge, was mit einem überdurchschnittlich guten Zins belohnt wird. Im Gegenzug hat der Sparer in der Regel keine Möglichkeit, während der Laufzeit des Fest(!)geldes auf das Kapital zuzugreifen.
Grundsätzlich gilt bei einem Festgeldkonto die Regel: Je länger das Geld fest angelegt wird, desto höher ist auch der Zins.

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Anleihen

Als Drittes bietet sich dem Sparer auch die Möglichkeit, seine Gelder in so genannten Staatsanleihen anzulegen. Bei diesen Papieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen, die, ganz vereinfacht gesagt, eine Schuld des Staates gegenüber dem Sparer dokumentieren. Sie werden ausgegeben, weil auch der Staat sich gelegentlich Gelder leihen muss und sie werden nach Ablauf der im Vorwege vereinbarten Laufzeit wieder zurückbezahlt.
Weil einige Staaten keine sonderlich gute Rückzahlungsmoral haben, sollten risikoscheue Anleger dabei nur auf Anleihen aus dem Euroraum zurückgreifen. Zwar bieten Staaten wie Brasilien oder Nicaragua teilweise utopisch hohe Zinsen, ob man dieses Geld aber jemals bekommt, steht auf einem ganz anderen Blatt...

Neben Staatsanleihen gibt es natürlich auch Anleihen von Unternehmen, die auch als „kleine Aktien“ bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Schuldverschreibungen, die rein technisch überhaupt nichts mit einer Aktie zu tun haben.

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Fonds

Der nächste Bereich, auf den wir an dieser Stelle einmal genauer eingehen wollen, ist der Bereich der Anlage in Fonds. Aufgrund der Mannigfaltigkeit der am Markt verfügbaren Fonds ist dieser Bereich enorm groß - für nahezu jeden Anleger lässt sich auch der passende Fonds finden.
Zur Vereinfachung der Beurteilung von Fonds werden diese in Deutschland in insgesamt fünf verschiedene Risikoklassen unterteilt, wobei Fonds mit der Risikoklasse 1 das geringste und Fonds mit der Risikoklasse 5 das höchste Risiko implementieren.

Wer absolut kein Risiko eingehen möchte, ist mit einem Geldmarktfonds gut beraten. Bei diesen Fonds wird das Geld der Anleger ausschließlich an den (inter)nationalen Geldmärkten angelegt und mit einem festen Zinssatz verzinst. Je nachdem wie die Lage an den Geldmärkten ist, kann dieser Zins mal etwas höher, mal etwas niedriger ausfallen. Ein Verlustrisiko ist aber in keinem Fall vorhanden - Während sämtlicher Transaktionen unterliegt das Kapital der Geldmarktfonds den so genannten Bankensicherungsfonds. Selbst wenn eine Bank also Konkurs gehen sollte, schützt dieser Fonds die Anleger und übernimmt deren Verluste – zahlt das Geld also nebst Zinsen an den Anleger zurück.

Zu den Fonds mit dem geringsten Risiko gehören aber auch die so genannten Immobilienfonds. Diese Fonds investieren nicht in Aktien oder anderen Wertpapieren, sondern, wie der Name schon sagt, ausschließlich in Immobilien. Aufgabe dieser Fonds ist es, Immobilien zu kaufen oder zu pachten und gewinnbringend zu vermieten, verpachten oder schlicht wieder zu verkaufen. Da Immobilien, besonders Geschäftsimmobilien, verhältnismäßig wertstabil sind, sind auch die Kurssprünge dieser Fonds in der Regel sehr gering - ein jährliche Verzinsung von 5% gilt als sehr gut.
Anleger sollten allerdings unbedingt darauf achten, dass sie Anteile an einem so genannten „offenen Fonds“ erwerben. Im Gegensatz zu „geschlossenen Fonds“ können Anleger hierbei nämlich jederzeit ihr Kapital wieder aus dem Fonds abziehen und sind nicht an bestimmte Laufzeiten gebunden. Geschlossene Fonds werden in der Regel als Steuersparmodelle angepriesen, sind für „Normalsparer“ aber in der Regel absolut uninteressant. Erst wenn man über ein staatliches Vermögen verfügt, können solche Fonds unter Umständen interessant werden. Da aber auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen, sollte man in jedem Fall mit einem Steuerberater absprechen, ob eine solche Anlage sinnvoll sein kann oder nicht.

Wem Immobilien zu langweilig sind, der kann auch in einen so genannten Rentenfonds investieren. Die Aufgabe dieser Fonds ist es, Geld am Geldmarkt anzulegen und z.B. Anleihen oder Obligationen zu handeln. Die Wertentwicklung dieser Fonds ist also im Wesentlichen von den Schwankungen am Geldmarkt abhängig. Renditen von 10% p.a. gelten hier als sehr gut, allerdings ist stets auch ein gewisses Risiko vorhanden.

Die mit Abstand größte Gruppe aus der Familie der Investmentfonds sind die so genannten Aktien- und Mischfonds. Diese Fonds haben Aktien zu ihrem Hauptinvestment erkoren, können unter Umständen aber auch andere Geldanlagen nutzen (Geldmarkt, festverzinsliche Anlagen). Aktienfonds sind dabei diejenigen Fonds mit dem größten Gewinn- aber auch mit dem größten Verlustpotential. Je nachdem, wie sich die aktuellen Finanzmärkte entwickeln, verändern auch Aktien- oder Mischfonds ihren Wert und können dem Anleger erhebliche Gewinne, aber auch empfindliche Verluste bescheren.
Grundsätzlich gilt die Anlage in Aktien- oder Mischfonds also als verhältnismäßig spekulativ. Anleger sollten daher nur dann in einen solchen Fonds investieren, wenn sie auch mit einem Verlust leben könnten, also das angelegte Geld "wirklich über haben". Wer sein Geld nur "parken" möchte, es also schon nach kurzer Zeit benötigt, für den sind Aktienfonds in der Regel keine gute Wahl.

Wem selbst Aktienfonds noch zu wenig spekulativ sind, der kann sich auch in so genannte Hedgefonds einkaufen. Bei diesen Fonds handelt es sich um Geldanlageprodukte, die ein derart großes Risiko beinhalten, dass sie in Deutschland nicht aufgelegt werden dürfen und daher meist in Steuerparadiesen wie Luxemburg oder der Schweiz ansässig sind.
Hedgefonds unterliegen keiner Börsenaufsicht und daher auch keiner Beschränkung in der Wahl ihrer Anlage. Der Fondsmanager eines Hedgefonds kann also mit allen Finanzprodukten handeln, die er für nötig hält: Aktien, anderen Fonds, Geldmarktgeschäften, Devisen, Swaps, Derivate aller Art, usw. Auch ist es bei Hedgefonds möglich, dass so genannten Leerverkäufe getätigt werden. Hierbei werden durch das Fondsmanagement Wertpapiere, z.B. Aktien, verkauft, die sich nicht einmal im Besitz des Fonds befinden. Zu diesem Zweck leiht sich der Fonds die entsprechenden Papiere. Da die Papiere zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückgegeben werden müssen, spekuliert man mit Leerverkäufen immer auf sinkende Kurse. Man hofft also, dass man z.B. eine Aktie zu 100 Euro verkaufen kann, diese aber später, zum Zeitpunkt der Rückgabe, für z.B. 60 Euro wieder einkaufen kann. Der Gewinn würde hier immerhin 40 Euro betragen.

Hedgefonds haben eine unglaubliche (Finanz)Macht und stehen deshalb nicht umsonst immer wieder in der Kritik. Auch ist es sehr wahrscheinlich, dass Hedgefonds in erheblichem Maße zu den Problemen der internationalen Finanzmärkte in den Jahren 2007-2009 beigetragen haben.

Grundsätzlich können Investments in Fonds in einer Summe oder auch ratierlich erfolgen (letzteres nicht bei allen Fonds). Besonders der Abschluss eines Fondssparplans beinhaltet dabei eine Reihe ganz entscheidender Vorteile. So ist es zum Beispiel nur mit einem Sparplan möglich, von den Vorteilen des so genannten „Cost Avarage Effekts“ zu profitieren. Dieser Effekt besagt, dass man bei regelmäßiger Investition in „teuren“ Zeiten (also wenn der Fonds hoch im Kurs steht) nur wenige Anteile an dem Fonds kauft, in „billigen“ Zeiten (also wenn der Fondswert gesunken ist) aber viele Anteile erwirbt. Auf diesem Wege erwirbt der Anleger die Fondsanteile zu einem Durchschnittskurs, der ihn in „steigenden Zeiten“ erheblich schneller wieder in die Gewinnphase hineinbringt.

Ein noch relativ neues, aber dennoch schon sehr beliebtes, Finanzprodukt sind zudem die so genannten „Garantiefonds“. Bei diesen Fonds handelt es sich um Investmentprodukte, die dem Anleger, je nach Garantiefonds, entweder seine gesamten Einzahlungen, oder sogar den höchsten Stand des Fonds während eine bestimmten Laufzeit, garantieren.
In der Regel sind Garantiefonds dabei immer mit einer festen Laufzeit ausgestattet. Während ein Garantiefonds dabei in der Regel anfänglich als reiner Aktienfonds geführt wird, wird das Risiko gegen Ende der Laufzeit immer weiter heruntergefahren, Geld also in sichere Anlagen umgeschichtet. Aufgrund dieses hohen Sicherheitsbedürfnisses sind die Renditen der Garantiefonds daher in steigenden Zeiten oft wesentlich geringer als die der reinen Aktienfonds, wenn es an den internationalen Finanzmärkten jedoch turbulent zugeht, ist das Kapital der Anleger wesentlich besser geschützt als bei herkömmlichen Anlageprodukten.

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Aktien

Wem die Anlage in Fonds nicht liegt, der kann auch direkt in Aktien investieren. Hierbei können sämtliche nationalen sowie internationalen Unternehmen gehandelt werden. Wie sich der Aktienkurs entwickelt ist schwer vorherzusagen und besonders für Laien sind die Zusammenhänge der internationalen Finanzmärkte oft nur ein absolutes Rätsel. Wer sein Geld also in Aktien investiert, sollte sich vorher gründlich über das jeweilige Unternehmen informieren und alle Fürs und Wieders abwägen. Auch sollte der Anlagehorizont unbedingt mehrere Jahre betragen und es sollte in jedem Fall auch ein Verlust tragbar sein. 

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Optionen, Derivate & Co.

Optionen, Futures und Derivate aller Art gehören zu den mit Abstand risikoreichsten Anlageformen. Vereinfacht kann man sagen, dass es sich bei sämtlichen dieser Produkte um „Wetten“ handelt, der Anleger also immer auf eine bestimmte Kursentwicklung spekuliert. Da Derivate in der Regel lediglich die Option auf die Ausübung des Handels darstellen, arbeiten sie grundsätzlich mit einem so genannten „Hebel“. Während sich der Kurs des Basiswertes also nur gering verändert, können die Kursschwankungen der Derivate mitunter erheblich sein.

Nehmen wir z.B. an, ein Anleger kauft sich ein Derivat, das ihm die Möglichkeit gibt, die Aktie des Unternehmens XY zu 100 Euro zu kaufen. Da der Aktienkurs des Unternehmens derzeit bei 80 steht, das Derivat aber nur noch 2 Monate läuft, ist es sehr günstig zu haben, da die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass diese Entwicklung auch eintrifft. Der Anleger bezahlt 1 Euro für das Derivat.
Wenn nun der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Fälligkeit auf 105 Euro steht, dann hat der Anleger für den Preis von einem Euro das Recht erworben, eine Aktie zu 100 Euro zu kaufen und zu 105 zu verkaufen. Der Gewinn beträgt also vier Euro oder 400%.

Sollte sich der Kurs allerdings nicht wie gewünscht entwickeln und der Aktienkurs gegen Ende des Derivates z.B. bei 90 notieren, macht es wenig Sinn von der Option Gebrauch zu machen, also die Aktie zu 100 Euro zu kaufen wo sie 90 wert ist. Die Option verfällt somit wertlos - der Verlust beträgt 100%.

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CFDs

Während man mit einem Derivat in der Regel nur 100% verlieren kann, kann man mit einem CFD locker auch das zehnfache seines Einsatzes verlieren.
Grundsätzlich handelt es sich bei einem CFD (Contract for Difference) auch um ein Hebelprodukt – allerdings eines, dass es dem Anleger ermöglicht, mehr Geld zu bewegen als er tatsächlich anlegt. CFDs auf Aktien sind dabei z.B. für ein Hundertstel des Aktienkurses erhältlich, machen aber dieselben, absoluten Geldsprünge wie die Aktie. Wenn also ein CFD für z.B. 1 Euro erhältlich ist, der Anleger 1000 Stück kauft, der Aktienkurs dann aber um 5 Euro sinkt, dann hat der Anleger 5000 Euro Verlust gemacht, ist also 4000 Euro in der Nachschusspflicht.
Aufgrund der großen Gefahren, die im Handel mit CFDs liegen, sind diese nur sehr bedingt für normale Anleger geeignet. Bevor man sich also von den erheblichen Gewinnchancen blenden lässt, sollte man sich genau vor Augen führen, welche Risiken in dieser Anlage liegen und sich bestimmte Grenzen setzen, die es dann auch unbedingt einzuhalten gilt.

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Fazit

Egal für welche Anlage man sich schlussendlich entscheidet, wichtig ist, dass sie immer auf die individuelle Situation und die Risikobereitschaft des Anlegers zugeschnitten ist. Zu diesem Zweck sollte man sich sehr genau über alle Fürs und Wieders informieren und seine Anlageentscheidungen erst nach reichlichem Studium der Materie fällen Hierbei ist es besonders wichtig, sich stets vor Augen zu halten, dass man bei Anlagen mit hohen Gewinnchancen stets auch das Risiko auf Verluste in Kauf nimmt. Wer sich also für eine Anlage mit Verlustrisiko entscheidet, der sollte das angelegte Geld im schlimmsten Fall auch komplett entbehren können. Wer aber wohl überlegt und mit einem klaren Plan an das Thema Geldanlage herangeht, der wird mit Sicherheit viel Freude mit diesem Thema haben.

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