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Die Abkürzung Finpron steht für FINanzPRodukteONline. Auf unserer Webseite vergleichen wir für Sie die Leistungen vieler Produkte. Einzelne Produktporträts stellen Ihnen die Anbieter genauer vor.

Den richtigen Kredit finden

Kein anderes Finanzprodukt wurde in den letzten Jahren so intensiv beworben wie der Kredit. Egal welches Medium man betrachtet, ob Fernsehen, Funk, Zeitungen, Zeitschriften oder Plakate an der Straßenecke – überall versuchen die Banken einem zu suggerieren, dass sie die besten Konditionen im Kreditbereicht hätten und dass man unbedingt bei ihnen einen Kredit aufnehmen sollte.

Betrachten wir die Sache aber doch einfach mal ein wenig genauer: Es gibt Kreditprodukte mit den unterschiedlichsten Namen - häufig werden Sie als Hausfrauenkredit, Privatkredit, Urlaubskredit, Immobilienkredit, Autokredit oder Konsumkredit bezeichnet. Gibt es aber wirklich so große Unterschiede zwischen den Kreditprodukten? Nein, in den meisten Fällen handelt es sich hier lediglich um unterschiedliche Namen für ein und dasselbe Produkt, den Ratenkredit.

Ganz grundsätzlich gibt es nämlich nur Ratenkredite, also alle Privatkredite, die mehr oder weniger zur freien Verwendung durch den Kreditnehmer bereit stehen und nicht dinglich besichert werden - so etwas wie einen "Urlaubskredit" gibt es finanzrechtlich überhaupt nicht. Neben der großen Familie der Privatkredite gibt es nun noch die so genannten Immobilienkredite, also alle Kredite, die dem Kauf, dem Bau oder der Renovierung einer Immobilie dienen und als solche in der Regel dinglich besichert werden, die Immobilie also als Sicherheit dient. Oft genannte Produkte aus diesem Bereich sind das Annuitätendarlehen, das Bauspardarlehen, das Blankodarlehen und das endfällige Darlehen. 

Weitere wichtige Infos zu Ratenkrediten finden Sie in unserem Leitfaden für Kreditsuchende!

Je größer die Vielfalt der unterschiedlichen Kreditbezeichnungen wird, desto komplizierter gestaltet es sich für potentielle Kreditnehmer, einen passenden, und vor allem günstigen, Kredit zu finden. Beim Vergleich der unterschiedlichen Produkte sollte man sich daher in keinem Fall auf die Werbung der Banken und Sparkassen verlassen, sondern selber intensive Recherchen durchführen, zum Beispiel durch die Nutzung eines so genannten Kreditvergleiches. Bei diesen Vergleichen kann man schnell und einfach die Rahmendaten eines gewünschten Kredites vorgeben und ein hinterlegtes Programm durchsucht automatisch die bestehenden Angebote. Schon nach wenigen Sekunden bekommt man auf diese Weise eine detaillierte Auflistung günstiger Angebote und kann sich bequem für einen der Kredite entscheiden. Oder Sie nutzen einfach unseren komfortablen Kreditrechner.



Unser Leitfaden für Kreditsuchende

1. Welche Arten von Krediten gibt es?
2. Wie finde ich einen günstigen Kredit?
3. Wie wird ein Kredit besichert?
4. Auf welche "Haken" muss man im Zusammenhang mit Krediten achten?
5. Wie kündige ich einen Kredit?
6. Was sind "schufafreie Kredite" und sind solche Angebote seriös?
7. Was tue ich, wenn ich die Raten für meinen Kredit nicht mehr bezahlen kann?
8. Was sollte ich im Zusammenhang mit Krediten sonst noch beachten?

1. Welche Arten von Krediten gibt es?

Wer sich auf die Suche nach einem Kredit macht, der wird sehr schnell feststellen, dass es kaum ein anderes Finanzprodukt in Deutschland gibt, das in einer vergleichbar großen Menge unterschiedlicher Tarife und mit so unterschiedlichen Namen angeboten wird. Neben Namen wie "Ratenkredit", "Barkredit", "Urlaubskredit" und "Autokredit" tauchen dabei auch immer häufiger Namen wie "Wunschkredit" oder "Sofortkredit" auf. Was aber versteht man unter diesen ganzen Begriffen und worin unterscheiden sich die Kredite eigentlich?

Nun, grundsätzlich sollte man erst einmal wissen, dass es sich bei allen genannten Produkten um so genannte "Privatkredite" handelt, also Kredite, die sich rund um das Thema des privaten Konsums drehen und die nicht etwa mit einer Immobilienfinanzierung in Zusammenhang stehen. In der Regel zeichnen sich diese Kredite vor allem dadurch aus, dass sie nicht dinglich besichert werden, d.h. es nicht notwendig ist, ein Grundpfandrecht oder den Besitz an einem bestimmten Gut auf die Bank zu überschreiben. Die einzige Ausnahme sind hier die Autokredite, die in der Regel nur dann gewährt werden, wenn das Auto bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredites in den Besitz der Bank übergeht - der Kreditnehmer hat hierbei nur das Nutzungsrecht.

Während ein Ratenkredit in der Regel aufs Girokonto des Kunden ausgezahlt wird, kann die Kreditsumme bei einem Barkredit auch in Bar ausgezahlt werden, was in der Praxis aber nur noch in sehr wenigen Fällen tatsächlich getan wird.
Ein Urlaubskredit, so könnte man glauben, ist ausschließlich für Urlaube gedacht und somit "zweckgebunden". Diese Annahme ist aber nur bedingt richtig, denn auf der einen Seite ist es schon so, dass die Kredite mit diesem Zweck verbunden vergeben werden, ob man sie nun aber wirklich für einen Urlaub nutzt oder ob man einen Teil des Kredites auch für andere Zwecke verwendet, ist der Bank in letzter Konsequenz eigentlich vollkommen egal. Wichtig ist auch hier nur, dass der Kredit ausreichend besichert ist, wobei eine dingliche Besicherung auch hier nicht notwendig ist.

Begrifflichkeiten wie "Wuschkredite" oder "Sofortkredite" sind reine Modebegriffe, die keinen tatsächlichen Produktbezeichnungen sind. "Sofortkredite" werden jedoch von den Banken in der Regel nur dann mit diesem Namen versehen, wenn der Kunde, z.B. über das Internet, die Möglichkeit hat, seine Kreditwürdigkeit, und damit seine Chancen auf die Genehmigung des Kredites, schon im Vorwege zu überprüfen. In der Regel ist es hierbei in wenigen Minuten möglich, seine persönlichen Daten an den Server des jeweiligen Kreditinstitutes zu senden und von diesem einen "Vorab Kreditcheck" durchführen zu lassen. Auf diese Weise kann der Kunde schon nach wenigen Sekunden erkennen, ob seine Bonität in das Kundenschema der jeweiligen Bank passt und ob es überhaupt Sinn macht, den Kreditantrag auszudrucken, auszufüllen und an das jeweilige Institut zu senden. In vielen Fällen sind "Sofortkredite" also durchaus eine sinnvolle Sache - immer dann nämlich, wenn die Zeit dem Kreditsuchenden allzu arg im Nacken sitzt.

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2. Wie finde ich einen günstigen Kredit?

Da das Kreditbedürfnis vieler Menschen heute so groß ist, wie noch niemals zuvor, hat auch die Anzahl der verschiedenen Kreditangebote in den letzten Jahren in einem schier atemberaubenden Tempo zugenommen. Kaum vergeht ein Tag, an dem nicht irgendwelche neuen Namen in der Medienwelt auftauchen und die Kreditinstitute versuchen ihre Produkte schnellstmöglich an den Mann, oder die Frau, zu bringen.
Je größer das Angebot aber ist, desto dringender wird aber auch die Frage, wie man nun eigentlich einen günstigen Kredit findet, wie man also die teuren Angebote von den wirklich günstigen Produkten unterscheiden kann.

Nun, eine sehr gute Möglichkeit, günstige Kredite schnell und effektiv aufzufinden, ist die intensive Nutzung sämtlicher neuen Medien - allen voran natürlich des Internet. Gerade im Internet haben sich in den letzten Jahren immer mehr Webseiten etabliert, die sich inhaltlich mit dem Thema "Kredite" auseinandersetzen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang die so genannten "Kreditvergleiche" bei denen der Internetnutzer die Möglichkeit hat, die Rahmendaten des von ihm gewünschten Kredites in eine vorgefertigte Suchmaske einzugeben. Ein hinterlegtes Programm durchsucht nun die bestehenden Angebote und listet die Ergebnisse übersichtlich auf. Als Kunde hat man also die Möglichkeit, viele Angebote in sehr kurzer Zeit, und quasi ohne Arbeit, miteinander zu vergleichen - und interessante Angebote ggf. auch direkt zu beantragen.

Sehr beliebt sind aber auch die diversen Foren, ebenfalls in den letzten Jahren entstanden und inhaltlich auf Kredite ausgerichtet. Diese Foren haben den klaren Vorteil, dass man als Kunde von den Erfahrungen anderer Menschen profitieren kann. Gute Angebote werden hier ebenso schnell herauskristallisiert, wie schlechte Angebote an den Pranger gestellt werden. Als Nutzer sollte man aber tunlichst darauf achten, dass man in einem großen und bekannten Forum nach Informationen sucht und nicht auf eventuelle, versteckte, Werbebotschaften hereinfällt.

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3. Wie wird ein Kredit besichert?

Jeder Kredit, egal ob es sich nun um einen kleinen Privatkredit oder um eine große Immobilienfinanzierung handelt, wird von der Bank nicht einfach im Vertrauen auf die Rückzahlungsmoral des Kunden vergeben - er muss besichert werden. Während es bei Immobilienfinanzierungen hierbei in der Regel notwendig ist, neben der Abtretung von etwaigen Gehaltsansprüchen auch eine Abtretung des Hauses, der Wohnung oder des Grundstücks, also eine grundbuchamtliche Eintragung, vornehmen zu lassen, ist dieses Vorgehen bei Privatkrediten absolut unüblich.
Privatkredite werden in der Regel nicht dinglich besichert, es werden also keine Rechte an Dingen an die Bank abgetreten. Bei Privatkrediten ist es meist ausreichend, eine saubere Schufa-Auskunft vorzulegen und nachzuweisen, dass das eigene Gehalt zur Befriedigung der Rückzahlungsansprüche ausreichend ist. Beide Dinge werden von den Banken jedoch automatisch im Rahmen der Kreditprüfung überprüft - der Kunde muss sich um diese Dinge also nicht gesondert kümmern.
Ist das Gehalt eines Mandanten nicht ausreichend hoch oder führen negative Schufa-Einträge zu einer schlechten Bewertung der Bonität, so kann es durchaus sinnvoll sein, einen Bürgen mit in den Kredit einzuspannen oder gar einen zweiten Kreditnehmer in den Vertrag aufzunehmen. In beiden Fällen wird die Last nämlich rechnerisch auf zwei Personen verteilt und die Chancen, den Kredit schlussendlich genehmigt zu bekommen, liegen deutlich besser als wenn man alleine als Kreditnehmer zur Verfügung steht.

Ein oftmals falsch dargestellter Punkt im Zusammenhang mit Kreditbesicherungen ist der, dass man mit einem Kredit immer auch diverse Versicherungen abschließen muss. Zwar ist es richtig, dass die Bank unter Umständen verlangen kann, eine Risikolebensversicherung zur Besicherung des Kredites abzuschließen, es kann jedoch niemand verlangen, dass auch bei der Versicherung zu tun, die der jeweiligen Bank angeschlossen ist. Zwar versuchen die Vermittler der Bank sehr oft, diesen Sachverhalt dem Kunden zu verschweigen, dieses ist jedoch "Kopplungsgeschäft" und ist in Deutschland verboten. Bei einer Lebensversicherung, oft auch juristisch einwandfrei in den Kreditvertrag selber eingebunden, hält sich der Schaden für den Kunden jedoch oft noch in Grenzen, viel schlimmer ist es, wenn die Bankangestellten die Sachlage so darstellen, dass der Kredit nur dann genehmigt wird, wenn der Kunde noch eine Hausrat- oder eine Unfallversicherung zu dem Kredit abschließt. Ein solches Verhalten sollte man unbedingt sofort der jeweiligen Verbraucherzentrale mit der Bitte um eine Abmahnung des jeweiligen Kreditinstitutes weiterleiten. Nur so kann man dem Kopplungsgeschäft ein- für allemal den Gar ausmachen.

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4. Auf welche Haken muss man im Zusammenhang mit Krediten achten

Auch wenn Kredite per se eigentlich seht gute und notwendige Finanzprodukte sind, gibt es doch immer wieder auch Ecken und Kanten, von denen Kreditnehmer tunlichst wissen sollten.
Ein sehr wichtiger Punkt, der oft nur unzureichend beachtet wird, ist in diesem Zusammenhang die genaue monatliche Belastung, genauer gesagt ihre Auswirkung auf die monatlichen Finanzmittel eines Haushaltes. Um die Kredite "an den Mann zu bringen" wird den Kunden in der Bank dabei nur allzu oft die enorme monatliche Belastung als "nicht so dramatisch" dargestellt. Oft ist es daher so, dass die Kreditnehmer schon nach wenigen Monaten große Schwierigkeiten haben, die Raten pünktlich aufzubringen.

Ein Aspekt, der ebenfalls sehr kritisch gesehen werden sollte, ist die Nennung des Nominalzinses in den Werbeangeboten der Kreditwirtschaft. Zwar sieht es die aktuelle Gesetzeslage mittlerweile vor, dass sämtliche Werbebotschaften stets auch den effektiven Jahreszins ausweisen müssen, faktisch ist dieser aber meist nur in einer kleinen Fußnote vermerkt und findet von den Kunden kaum Beachtung. Erst wenn es dann an die Unterzeichnung des Vertrages geht, oder womöglich erst nach einigen Monaten Kreditlaufzeit, stellten die Kreditnehmer entsetzt fest, dass der Zins eigentlich wesentlich höher ist, als es ursprünglich geplant war. 

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5. Wie kündige ich einen Kredit

Im Gegensatz zu Immobilienfinanzierungen haben Privatkredite in der Regel keine feste Laufzeit - der Kredit ist also nicht an eine Zinsbindungsphase gebunden. Für den Kreditnehmer bedeutet das, dass es in den meisten Fällen überhaupt kein Problem ist, einen Privatkredit vorzeitig zurückzuzahlen. Allerdings muss man dabei beachten, dass es in der Regel nur möglich ist, den gesamten Restbetrag in einer Rate zurückzuzahlen - Sondertilgungen werden in den meisten Fällen nicht akzeptiert.
Technisch ist der Ablauf einer Kündigung so, dass man dem jeweiligen Kreditinstitut einen Brief mit der Bitte um Abschluss des Darlehenskontos zusendet und den im Antwortbrief genannten Betrag auf das jeweilige Kreditkonto überweist. Erst wenn das Geld vollständig eingegangen ist und das Darlehnskonto abgeschlossen wurde, ist der Kredit wirklich erledigt und die Ansprüche an etwaigen Sicherungen werden wieder an den Kreditnehmer abgetreten.

Kredite mit festen Zinsbindungszeiten, wie etwa Annuitätendarlehen, können grundsätzlich erst zum Ende der jeweiligen Zinsbindungszeit zurückbezahlt werden. In einigen Ausnahmen lassen die Kreditinstitute zwar auch eine vorzeitige Ablösung zu, dies allerdings in der Regel nur gegen Zahlung einer so genannten "Vorfälligkeitsentschädigung", einer Art Strafgebühr für die Zinsen, die der Bank durch die vorzeitige Ablösung entgangen sind.
Oft ist es allerdings möglich, schon beim Abschluss eines Annuitätendarlehens feste Sondertilgungen zu vereinbaren oder sich ggf. das Recht einräumen zu lassen, jedes Jahr Sondertilgungen in einer ganz bestimmten Höhe leisten zu dürfen. Dies sollten Darlehnsnehmer dann auch auf jeden Fall tun.

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6. Was sind "schufafreie Kredite" und sind solche Angebote seriös?

Je schwieriger die finanzielle Situation vieler Menschen wird, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man, selbst verschuldet oder nicht, eines Tages einen negativen Eintrag in der Schufa erhält. Wenn man nun aber bei einer Bank einen Kreditantrag stellt, dann ist die Schufa-Auskunft einer der wichtigsten Faktoren für die Bewertung der Bonität und damit für die Entscheidung, ob der Kredit genehmigt wird oder nicht. Viele Menschen sind daher in der unglücklichen Lage, keinen regulären Kredit genehmigt zu bekommen.

Auch die Kreditwirtschaft hat diese Lage erkannt und bietet mittlerweile eine sehr probate Lösung an - schufafreie Kredite. Im Gegensatz zu "normalen" Krediten werden ihre schufafreien Pendens meist nicht in Deutschland, sondern z.B. in der Schweiz aufgelegt. Auf diese Weise umgehen die Banken die Gesetze rund um Basel II, die aussagen, dass ein deutsches Kreditinstitut sein persönliches Risikorücklagekapital immer an der Bonität seiner Kunden festmachen muss.
Schufafreie Kredite sind grundsätzlich schon seriös, allerdings muss man als Kreditnehmer wissen, dass die Zinsen eines solchen Kredites in der Regel deutlich über dem Niveau eines normalen Privatkredites liegen. Auch sind die Kündigungs- oder Sondertilgungsmöglichkeiten meist sehr stark eingeschränkt, bzw. überhaupt nicht vorhanden.

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7. Was tue ich, wenn ich die Raten für meinen Kredit nicht mehr bezahlen kann?

Immer wieder kommt es vor, dass während der Laufzeit eines Kredites irgendwelche unvorhergesehenen Ereignisse eintreten und die Rückzahlung des Kredites sehr erschweren, bzw. verhindern. Was aber sollte man in einem solchen Fall tun?

Nun, kommt es zu Problemen bei der Rückzahlung stellt sich zuerst einmal die Frage, welcher Art diese Probleme sind. Handelt es sich nämlich z.B. um Arbeitslosigkeit, Krankheit oder gar Erwerbsunfähigkeit, so würde eine etwaige, mit dem Kreditvertrag zusammen abgeschlossene, Restschuldverscherung für die Verpflichtungen des Kreditnehmers eintreten und entweder die Ratenzahlung übernehmen oder die restlichen Verbindlichkeiten in einer Summe ablösen.
Handelt es sich aber um private Probleme jeglicher Art, so fällt dies nicht in den Zuständigkeitsbereich der Restschuldversicherung. In diesem Fall hilft wohl oder übel nur das direkte Gespräch mit der jeweiligen Bank - und zwar offen und vor allem ehrlich. Auch die Bank, darüber sollte man sich stets im Klaren sein, hat kein Interesse daran, dass der Kredit kaputt geht, denn dann würde sie überhaupt kein Geld mehr erhalten. Die Bankberater werden daher alles daran setzen, in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine Lösung der Probleme zu finden.

Ein Lösungsmodell wäre in diesem Zusammenhang z.B. die Umschuldung eines bestehenden Kredites mit kurzer Laufzeit in einen Kredit mit längerer Laufzeit. Zwar ist die Gesamtbelastung hier meist wesentlich höher, die Raten verteilen sich aber über einen sehr viel längeren Zeitraum, was ein Sinken der monatlichen Belastung zur Folge hat.

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8. Was sollte ich im Zusammenhang mit Krediten sonst noch beachten?

Das A und O im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Kredites ist der so genannte "Kreditvertrag", ein Dokument, dass alle wichtigen Informationen über den jeweiligen Kredit enthalten muss. So muss im Kreditvertrag z.B. neben dem nominalen auch der effektive Jahreszins genannt werden. Ebenso ist es erforderlich, dass alle Kosten und Gebühren exakt im Darlehensvertrag benannt sind - und zwar in absoluten Geldbeträgen.
Auch eine etwaige Restschuldversicherung oder die Verpfändung von Dingen zur Besicherung des Darlehens ist in der Regel im Darlehensvertrag exakt festgehalten.

Wichtig für alle Kreditnehmer ist es, sich vor dem Abschluss eines Kredites den gesamten Darlehensvertrag in Ruhe durchzulesen und etwaige Unklarheiten direkt anzusprechen. Nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass sich keine späteren Probleme aus Missverständnissen im Zusammenhang mit dem Kreditvertrag ergeben.

In Bezug auf die monatliche Belastung ist es enorm ratsam, dass sich Kreditnehmer für den Abschluss des Darlehens genaue Vorstellungen von der monatlichen Belastung machen, als ggf. sämtlich Haushaltsausgaben und -einnahmen genau festhalten. Nur durch dieses Vorgehen kann man sicherstellten, dass man sich die Rückzahlung des Kredites auch in Zukunft dauerhaft wird leisten können - die meisten Kredite scheitern nämlich, weil die monatliche Belastung im Zuge der Freude über den Kredit vollkommen außer Acht gelassen wird.

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