Die Steuererklärung
Für die meisten
ist sie das absolute Schrecklichste, was der Staat
ihnen überhaupt nur antun konnte - die
Steuererklärung. Welche Arten
von Steuererklärungen gibt es aber überhaupt? Und,
kann es mitunter
auch sinnvoll sein, eine Steuererklärung abzugeben?
Nun, grundsätzlich müssen wir zuerst einmal zwischen
der reinen
Steuererklärung, wie sie etwa von Selbstständigen
gemacht wird und dem
so genannten Lohnsteuerjahresausgleich, bei Angestellten,
unterscheiden. Wer nämlich auf selbstständiger Basis
arbeitet, der
wird, auch schon nach nur einem Jahr Tätigkeit, von seinem
Finanzamt
einen Brief mit der Aufforderung zur Abgabe der
Steuererklärung
erhalten. Wer jedoch als Angestellter arbeitet, muss nur dann eine
Steuererklärung abgeben, wenn er neben seinem
steuerpflichtigen
Angestelltenverhältnis noch weitere Einkünfte, etwa
aus Vermietung und
Verpachtung oder aus einer selbstständigen Tätigkeit,
erhält. Wer
jedoch einmal eine Steuererklärung gemacht hat, der wird vom
Finanzamt
jedes Jahr eine Aufforderung erhalten.
In gewissen Situationen kann es jedoch sehr sinnvoll sein, freiwillig
eine Steuererklärung abzugeben. Man glaubt überhaupt
gar nicht, wie
viele Menschen es nämlich gibt, die vom Staat satte
Steuerrückzahlungen
erhalten würden, diese jedoch in keinster Weise geltend
machen. Wer zum
Beispiel hohe Werbungskosten von der Steuer absetzen kann oder andere
finanzielle Belastungen im vergangenen Jahr hatte (natürlich
nur
welche, die anerkannt werden), der sollte sich in jedem Fall zu einer
Steuererklärung durchringen, da ansonsten enorme, finanzielle
Nachteile
entstünden.
Wem das Erstellen einer Steuererklärung entweder zu viel
Arbeit oder zu
kompliziert ist, der kann sich professionelle Hilfe von einem
Steuerberater, oder auch vom Lohnsteuerhilfeverein, besorgen. In beiden
Fällen steht einem ein kompetenter Ansprechpartner zur
Verfügung, der
einem unter Umständen sogar Mittel und Wege der Absetzbarkeit
aufzeigen
kann, die man vorher überhaupt noch nicht kannte. Bei
Steuerberatern
ist es zudem so, dass diese auch die Garantie für die formelle
Richtigkeit der Steuererklärung übernehmen
müssen.